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meinKauf: Diese Zielgruppe nutzt Online-Prospekte vor dem Kauf im stationären Handel

Gepostet in Studien1 Jahr alt • Geschrieben von Manuel StengerKeine Kommentare

Durch digitale Prospekte können Personen angesprochen werden, die durch klassische Prospektwerbung nicht erreicht werden können. Dies zeigt eine Untersuchung von meinKauf.at, die gemeinsam mit dem Online-Marktforschungsinstitut meinungsraum.at umgesetzt wurde. Vor allem Produkte aus der Elektro- und Modebranche werden auf der Website über digitale Prospekte gesucht. Ebenfalls kauft eine große Zahl an Konsumenten im stationären Handel, nachdem sich diese auf meinKauf.at durch digitale Prospekte über Angebote informiert haben.

Online-Prospekte werden besonders von 2-Personen-Haushalten im Alter von 31 bis 50 Jahren genutzt. Digitale Angebote werden aber nicht unbedingt von Personen mit niedrigem Einkommen bevorzugt. 35 Prozent der Befragten verdienen mehr als 2.000 Euro, 6,3 Prozent sogar mehr als 4.000 Euro. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von meinKauf.at, die in Kooperation mit dem Online-Marktforschungsinstitut meinungsraum.at umgesetzt wurde. Dabei wurde das Informations- und Konsumentenverhalten von 1051 meinKauf Usern untersucht.

Elektro und Mode profitieren von digitalen Prospekten

Vor allem die Elektro- und Modebranche erfreut sich bei den Lesern digitaler Prospekte großer Beliebtheit. 44 Prozent der Befragten gaben an, am liebsten zu Prospekten von Elektroprodukten zu greifen, gefolgt von Prospekten des Modehandels mit 37 Prozent. Auf meinKauf suchen User gezielt nach Produkten oder Händlern. So hat knapp die Hälfte der Befragten nach einem konkreten Produkt wie Kaffe, Bier oder einem bestimmten Elektrogerät gesucht. Ein Fünftel der Befragten nutzt digitalisierte Prospekte, um gezielt nach aktuellen Angeboten eines Händlers zu suchen. 20 Prozent wenden die Plattform hauptsächlich zum Durchstöbern von Prospekten und Angeboten an.

ROPO-Effekt tritt ein

62 Prozent der Befragten geben an, das gerade auf meinKauf betrachtete Prospekt noch nicht in seiner Printversion gesehen zu haben. Weitere zwölf Prozent haben das Papier-Prospekt bereits gesehen, jedoch nicht durchgeblättert.

Knapp ein Drittel der Befragten kauft innerhalb von 24 Stunden nach der Recherche auf meinKauf im stationären Handel, 64 Prozent planen, den Einkauf innerhalb der nächsten 14 Tage zu erledigen. Hier tritt der sogenannte ROPO-Effekt (Research Online, Purchase Offline) ein. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die Online-Informationssuche auf meinKauf in drei Fünftel der Fälle zum Kauf beim stationären Handel führt. Demnach gaben 60 Prozent der Befragten an, nach ihrer Online-Recherche beim stationären Handel gekauft zu haben. Dabei wurde von den Befragten vor allem im Lebensmittelhandel (77 Prozent), Baumärkten (72 Prozent) und in Möbelgeschäften (68 Prozent) gekauft.

“Jene ansprechen, die das klassische Prospekt nicht erreicht”

Knapp ein Viertel der Befragten hat einen “Bitte keine Werbung”-Sticker am Haus oder Briefkasten. Bei weiteren acht Prozent der Befragten ist die Verteilung von Werbung im ganzen Haus untersagt. TEDi Verkaufsleiter Heinz Csar ist sich des Vorteils des digitalen Prospekt bewusst: „Das Prospekt ist eine der wichtigsten Werbeformen für uns. Mit Hilfe der digitalen Versionen können wir nun auch all jene ansprechen, die das klassische Prospekt nicht erreicht. Zwar wird das digitale Prospekt seinen großen Bruder nicht ersetzen, es ist jedoch eine ideale Ergänzung, die bereits zu einem fixen Bestandteil unserer Werbeplanung geworden ist.“

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Quelle: meinKauf/meinungsraum.at

Wie die Grafik zeigt, shoppen 32 Prozent der User auf meinKauf.at in den nächsten 24 Stunden nach dem Besuch der Website, 57 Prozent innerhalb der nächsten Woche. Ebenfalls weist die Grafik aus, dass 62 Prozent der Konsumenten mobile Nutzer sind. 47 Prozent suchen auf meinKauf.at konkret nach bestimmten Produkten, 22 Prozent nach neuen Prospekten bestimmter Händler.

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