Auf Ikea.at können Kunden nun Produkte bewerten
In Österreich und der Schweiz ist es Kunden von Ikea freigestellt, Produkte im Onlineshop zu bewerten. Das Pilotprojekt läuft noch bis Oktober 2016. Danach wird entschieden, ob die Bewertungsfunktion weitergeführt wird.
Bildquelle: Ikea
Kunden von Ikea können auf der Website des Möbelherstellers Produkte bewerten – vorerst als Test. Den Konsumenten ist es freigestellt, Artikel von Ikea direkt unter dem Produkt mit Sterne zu bewerten. Evaluiert werden die Aspekte Preis-Leistungs-Verhältnis, Produktqualität, Design/Aussehen, Einfachheit des Zusammenbaus und erfüllte Erwartungshaltung hinsichtlich der Funktionalität eines Produktes. Und natürlich wird auch gefragt, ob man das Produkt einem Freund empfehlen würde oder nicht. Produkte können auch kommentiert werden. Wenn diese für andere Kunden interessant sind, werden sie auf Ikea.at veröffentlicht.
Produkte sollen mithilfe der Kunden weiterentwickelt werden
Ziel des Unternehmens ist es, mithilfe der Konsumenten Produkte weiterzuentwickeln und gleichzeitig diese bei ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen. „Mit der Bewertungsmöglichkeit geben wir unseren Kunden eine Stimme, bekommen aber gleichzeitig einen besseren Einblick in ihre Bedürfnisse und Wünsche“, beschreibt Projektmanagerin Gabriella Teglas die Motivation hinter der Entscheidung. Und Teglas weiter: „Diese Feedbacks fließen in weiterer Folge in die Entscheidung bezüglich Sortiment und Produktkommunikation ein.“
Test vorerst auf ein Jahr anberaumt
Seit der Einführung der Bewertungsmöglichkeit Ende Oktober 2015 sind bereits mehr als 8.000 Bewertungen eingegangen, gleich viele Kommentare wurden veröffentlicht. Sollten sich in Kommentaren Fragen finden, werden diese vom Customer Support Center entweder direkt unter der Bewertung oder per E-Mail beantwortet.
Vorerst läuft das Bewertungstool nur Österreich und in der Schweiz. Die Pilotländer wurden bewusst gewählt: Hier verfügt Ikea bereits über einen Onlineshop, darüber hinaus kann das System im vergleichsweise kleinem Rahmen getestet werden. In Österreich ist der Test vorerst auf ein Jahr anberaumt. Danach entscheidet sich, ob die Funktion weitergeführt wird.



