Blue Tomato verzeichnet ein Umsatzplus von 36 Prozent
Der österreichische Boardsport- und Lifestylespezialist konnte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 69 Millionen Euro erwirtschaften. Der Onlineshop zählt heute mehr als 90.000 Besucher täglich und steht in 14 Sprachen zur Verfügung.
Gerfried Schuller, Gründer und Geschäftsführer von Blue Tomato. (Bildquelle: blue-tomato.com)
Das Schladminger Unternehmen Blue Tomato konnte im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 36 Prozent auf 69 Millionen Euro steigern. „Wir sind mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr wirklich sehr zufrieden und sehen uns als einer der wenigen Gewinner im Bereich Actionsport“, sagt Gerfried Schuller, Gründer und Geschäftsführer von Blue Tomato. Schuller weiter: „Unsere strategische Neuausrichtung hat sich als höchst erfolgreich bewährt und uns im Vorjahr mit 36 Prozent ein sattes Plus beschert.“
Mehr als 450.000 Produkte im Onlineshop
Selbst bezeichnet man sich als Omnichannel-Retailing-Unternehmen. 1997 wurde der erste Onlineshop konzipiert. Der Onlineshop steht heute in 14 Sprachen zur Verfügung, zählt 90.000 Besucher täglich und wurde vor knapp zwei Jahren mobilfreundlich gemacht. Mehr als 450.000 Produkte sind im Onlinehandel von Blue Tomato zu finden, auch im stationären Handel wurde aufgerüstet. So gibt es derzeit 26 Standorte in Österreich und Deutschland, alleine in den vergangenen drei Jahren wurden 18 neue Stores eröffnet. Blue Tomato bietet seinen Kunden dabei auch die Möglichkeit von Click & Collect, also die Abholung vor Ort nach der Onlinebestellung, an. Passt die Ware nicht, kann diese im Shop umgetauscht oder zurückgenommen werden.
Der Blue Tomato Shop in Wörgl. (Bildquelle: blue-tomato.com)
Neue Organisationsstruktur
Auch intern hat Blue Tomato umgebaut. Die interne Organisationsstruktur wurde in ein sechsköpfiges Director Board umgewandelt. Die einzelnen Manager sind für die Bereiche Product, Marketing & Communication, Retail, Operations, IT und Supply Chain verantwortlich. „So lässt sich unsere Omnichannel-Strategie deutlich einfacher umsetzen“, betont Schuller.



