Fittkau & Maaß: 28 Prozent können sich vorstellen, mit ihrem Smartphone zu bezahlen
Wie eine Studie des Marktforschungsinstituts Fittkau & Maaß Consulting im Auftrag der Internet World Messe belegt, können sich 28 Prozent der deutschen Smartphone-User vorstellen, mit ihrem Smartphone zu bezahlen. Ebenfalls nutzen 64 Prozent das Smartphone, um während dem Einkaufsbummel Preisvergleiche zu machen. Auch werbliche Angebote auf das mobile Device stoßen bei vielen Studienteilnehmern auf Akzeptanz.
Screenshot: Studie „Cross-Channel: Die Akzeptanz der Digitalisierung am POS“ (Fittkau & Maaß Consulting/Internet World Messe)
Das Smartphone ist heute bereits zum gebräuchlichen Gegenstand in vielen Situationen des Alltags geworden. So etwa sind 71,9 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer an dessen Einsatz am Point of Sale interessiert. Ebenfalls 28 Prozent können sich sogar vorstellen, in Zukunft mit ihrem Smartphone im Handel zu bezahlen. Dies ist ein Ergebnis der Studie „Cross-Channel: Die Akzeptanz der Digitalisierung am POS“ des Online-Marktforschungsinstituts Fittkau & Maaß Consulting im Auftrag der Internet World Messe. Diesbezüglich wurden vom 6. Oktober bis 10. November 2014 7.000 deutsche Konsumenten über ihr Interesse an der Nutzung von mobilen Geräten während dem Einkauf befragt.
Smartphone als Zahlungsmittel
Bei der Studie gaben 27,8 der befragten Teilnehmer an, sich das Smartphone als Zahlungsmittel anstatt Bar- beziehungsweise Kartenzahlung vorstellen zu können. Ebenfalls sagen 21,5 Prozent der Befragten, Interesse an der Nutzung des Smartphones zu haben, um sich Produkte nach Hause liefern zu lassen. 18,2 Prozent geben an, Interesse am Zurücklegen bestimmter Produkte per Smartphone zu haben. Weitere 14,6 Prozent können sich vorstellen, mit dem Smartphone nach Ladenschluss in Schaufenstern ausgestellte Produkte einzukaufen. Bei der Zahlung mit dem Smartphone sind vor allem Männer sehr aufgeschlossen: 36,2 Prozent haben im Vergleich zu 17,3 Prozent der Frauen Interesse an dieser Möglichkeit des Bezahlens.
Preisvergleich: Zwei Drittel nutzen Smartphone
64 Prozent der Befragten gaben an, ihr Smartphone während dem Einkaufen zum Vergleich von Preisen und Angeboten zu nutzen und 43 Prozent möchten gerne Produktbewertungen abrufen. Vor allem Männer sind an Preisvergleichen und Produktbewertungen interessiert. So sind 68,4 Prozent der Männer daran interessiert, Preise und Angebote zu vergleichen, Frauen zu 58,7 Prozent. An Produktbewertungen sind 45,7 Prozent der Männer und 38,6 Prozent der Frauen interessiert. Männer und Frauen suchen auch nach unterschiedlichen Produktinformationen: Infos über Elektronik-/Technikprodukte werden öfter von Männern (47,1 Prozent) als von Frauen (28,1 Prozent) gesucht, Informationen zu Lebensmitteln dagegen vermehrt von Frauen (28,6 Prozent) denn von männlichen Shoppern (24,3).
An Preisvergleichen und Produktbewertungen am Smartphone sind mehr Männer als Frauen interessiert/Screenshot: Studie „Cross-Channel: Die Akzeptanz der Digitalisierung am POS“ (Fittkau & Maaß Consulting/Internet World Messe)
Angebote und Informationen auf das Smartphone
Ebenfalls wurde in der Untersuchung nach der Akzeptanz von werblichen Angeboten auf das Smartphone gefragt. 29,3 Prozent der Studienteilnehmer sind daran interessiert, Informationen über Sonderangebote und Rabatte von Geschäften in der Umgebung über das Handy zu erhalten. Ebenfalls wollen viele Konsumenten Informationen über aktuelle Aktionen von Geschäften (18,3 Prozent), über die Verfügbarkeit der Lieblingsmarken in bestimmten Geschäften (14,2 Prozent) oder wenn sich die Filiale eines Lieblingsshops in der Nähe befindet (14,1 Prozent). Beim Betreten des Geschäfts sind 24 Prozent der befragten Personen daran interessiert, über aktuelle Sonderangebote/Aktionen informiert zu werden, 12,4 Prozent wollen beim Stöbern im Geschäft über aktuelle Angebote zu bestimmten Produkten informiert werden. Jedoch geben ebenso 40,7 Prozent der Befragten die Antwort “trifft voll und ganz zu” an, wenn es darum geht, sich während des Einkaufens durch Werbenachrichten belästigt zu fühlen.
Viele User haben Sicherheitsbedenken
Beim Einsatz von Smartphones am Point of Sale äußern viele Studienteilnehmer jedoch auch Sicherheitsbedenken. So haben 64,7 Prozent der Teilnehmer die Befürchtung, dass Datenschutzbedingungen missachtet werden, 46,9 Prozent ein unangenehmes Gefühl, beobachtet zu werden.
Zwei von drei der befragten Smartphone-User befürchten, dass beim Einsatz von Handys im Geschäft Datenschutzbedingungen nicht eingehalten werden/Screenshot: Studie „Cross-Channel: Die Akzeptanz der Digitalisierung am POS“ (Fittkau & Maaß Consulting/Internet World Messe)
Die kompletten Ergebnisse der Studie „Cross-Channel: Die Akzeptanz der Digitalisierung am POS“ können Sie unter diesem Link einsehen.



