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Saturn testet Virtual-Reality-Technologie in zwei deutschen Märkten

Gepostet in Technologie7 Monate alt • Geschrieben von Manuel StengerKeine Kommentare

Kunden bewegen sich mit einem Headset im freien Raum und können dabei verschiedene Küchenmodelle an ihre Bedürfnisse anpassen. Das Angebot wurde mithilfe von Innoactive, Kiveda, AEG, Bosch und HTC umgesetzt.

Bildquelle: www.flickr.com/photos/media-saturn (CC BY-ND 2.0)

Bildquelle: www.flickr.com/photos/media-saturn (CC BY-ND 2.0)

In zwei Saturn-Märkten in Ingolstadt und am Berliner Alexanderplatz kommt derzeit die VR-Technologie zum Einsatz. Das Gadget soll den Kunden bei der Küchenplanung helfen. Dafür setzen Interessierte das Virtual-Reality-Headset auf und bewegen sich anschließend im freien Raum. Im Zuge dessen können die Kunden die verschiedenen Küchenmodelle an ihre Bedürfnisse anpassen. Im VR-Showroom können interessierte Kunden das Geschehen auf zwei großen Displays mitverfolgen.

„Wer den Handel der Zukunft entwickeln will, muss sich bereits heute mit den Technologien und Endgeräten der Zukunft auseinandersetzen“, betont Martin Wild, Chief Digital Officer der Media-Saturn-Holding. „Gleichzeitig halten wir es für wichtig, unsere Kunden frühzeitig in unsere Pilotprojekte mit einzubeziehen. So können wir die ersten Erfahrungen aus der Praxis optimal in die weitere Entwicklung einfließen lassen.“

Partnerschaft mit namhaften Unternehmen

Die virtuelle Küchenplanung wurde gemeinsam mit dem Münchener Technologieunternehmen Innoactive, das die VR-Showroom-Terminals herstellt, und dem Küchenexperten Kiveda entwickelt. Als Elektrogeräte kommen Produkte von AEG Electrolux Hausgeräte sowie Bosch Hausgeräte zum Einsatz. Weitere Partner folgen in Kürze. Als Headset wird eine Entwicklerversion der HTC Vive verwendet, deren finale Version für Kunden in einigen Monaten zur Verfügung stehen wird.

Für Wild wird das Virtual-Reality-Angebot bei Media-Saturn auch in Zukunft weiter ausgebaut werden: „Wir sehen Virtual Reality als bereichernde Technologie auf vielen Ebenen, nicht nur für Computerspiele oder Filme. Wir werden daher auch weiterhin neue und innovative Anwendungsmöglichkeiten testen, um unseren Kunden ein spannendes Einkaufserlebnis zu bieten und sie die virtuelle Welt in all ihren Aspekten entdecken zu lassen.“

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