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Top Trends: So geht die digitale Generation auf Reisen

Gepostet in News, Studien7 Tagen alt • Geschrieben von Daniel JamritschKeine Kommentare

Die Reisebranche setzt längst auf den mobilen Kanal und verzeichnet verstärkte Zugriffsraten von Smartphone- und Tablet-Usern. Wie digitale Kanäle für den Urlaub gezielt genutzt werden, hat sich der Mobile Payment- und Messaging-Anbieter Dimoco genauer angesehen und in seinem „Mister Digital“ Special zusammengefasst.

Unterschiedlichste digitale Kanäle werden vor, während und nach der Reise genutzt. Dadurch hat sich auch die Art der Reiseplanung von Grund auf verändert: Während man früher lange Zeit im Voraus eine Reise plante, können das Reisende heutzutage jederzeit tun. So hat etwa die Reise-Website TripAdvisor kürzlich die 100 Millionen App-Download-Marke erreicht – die Zahl der Downloads haben sich im letzten Jahr mehr als verdoppelt.

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91 Prozent verwenden ihr Smartphone auf Reisen.

It’s a multiscreen world

Eine TripAdvisor-Studie in 32 Märkten ergab, dass 91 Prozent aller Befragten ihr Smartphone auf Reisen verwenden. 37 Prozent verwenden es, um sich über Urlaubsaktivitäten zu informieren und weitere 27 Prozent,  um nach einem Hotel zu suchen. Smartphones und Tablets werden öfter zum Check des Flugstatus (46 Prozent) und zum Check von Flugpreisen (40 Prozent) verwendet. Ein Drittel verwendet das mobile Endgerät als Boardingpass (30 Prozent). Jeder Vierte bucht Flüge über den mobilen Channel.

Verschiedener Einsatz mobiler Channels zu Reisezwecken

Die Einsatzgebiete von SMS im Tourismusbereich sind vielfältig: Zweifach-Authentifizierungen, Buchungsbestätigungen, Marketing-News, Kundenanfragen, Erinnerungs- und Infomeldungen, usw. Die Top 5 der europäischen Application-to-Person- und Person-to-Application SMS Märkte sind Frankreich, England, Italien, Deutschland und Türkei. Während in Frankreich 32,9 Milliarden SMS am A2P- und P2A-Markt verschickt werden, sind es in der Türkei 10,5 Milliarden SMS im Jahr 2012.  Der gesamte A2P- und P2A-Markt in Europa wird von 184 Milliarden Textnachrichten im Jahr 2012 auf 283 Milliarden Textnachrichten im Jahr 2017 ansteigen, prognostiziert Portio Research.

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Dreiviertel aller Hotels sind bereits mobil vertreten.

Tourismusbranche ist längst mobil

76 Prozent Prozent aller Hotels sind bereits am mobilen Kommunikationskanal vertreten. 45 Prozent davon bieten eine mobile Buchungslösung, 38 Prozent haben eine mobil optimierte Website. Der Großteil derer, die noch keine mobile Buchungslösung haben, planen sie für 2014.

Digital Content während des Urlaubs

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Facebook, Dropbox und Co. sind beliebte Dienste, um Urlaubserinnerungen zu teilen.

Bis 2017 soll der europäische Markt für digitale Inhalte auf 29 Milliarden Euro wachsen. Der Wert digitaler Inhalte, die über Mobile Operator Payment bezahlt werden, wird auf mehr als 5,2 Milliarden Euro im Jahr 2017 beziffert, so eine Untersuchung von Juniper Research. Digitale Inhalte werden zudem auch im Urlaub produziert und geteilt: Im März 2014 erreichte Dropbox die 300 Millionen User Marke.

Buchungsverhalten in Österreich wird digital

Auch beim Buchungsverhalten der Österreicher zeigt sich ein Wechsel in Richtung digital. Zwar halten sich Internet und Tradition noch die Waage: 29 Prozent buchen im Reisebüro, während 28 Prozent bevorzugt online buchen, wie eine Studie des Instituts für Freizeit- und Tourismusforschung im März 2014 ergab. Auch werden Flugreisen für den Urlaub (noch) etwas häufiger im Reisebüro gebucht als online. Doch zeigte auch, dass jüngere Reisende Buchungsmöglichkeiten im Web weitaus häufiger nutzen als ältere Reisende. Vor allem Personen mit Matura und Universitätsabschluss (28 Prozent) buchen besonders häufig im Internet, ergab die Studie. Ein Trend, der sich in den kommenden Jahren noch verstärkt fortsetzen wird. Interessant ist auch das Customer Journey, das von GfK, Google und TUI untersucht wurde: Die Ergebnisse zeigen, dass jede zweite Buchung im Internet beginnt und im Reisebüro endet – vor allem wegen der Vorteile der persönlichen Beratung, der Bestätigung der Online-Recherche sowie die Skepsis vieler Kunden, online zu bezahlen. Reisebüros behalten demnach ihre volle Existenzberechtigung – auch wenn online dem stationären Bereich immer dichter auf den Fersen ist.

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