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Internet World Messe: So bauen Webshops ein positives Preisimage auf

Gepostet in Player2 Tagen alt • Geschrieben von Divna IvicKeine Kommentare

Mit einer durchdachten Strategie können Händler den oft harten Preiskampf im Web umgehen und sich bessere Margen sichern. Ein positives Preisimage spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Internet World Messe hat für Online-Händler sechs Faktoren zusammengestellt, die ein positives Preisimage beeinflussen.

Logo: Internet World Messe

Logo: Internet World Messe

Durch die hohe Preistransparenz im Netz entsteht für die Händler ein massiver Wettbewerb: Wer im Preisvergleichs-Ranking ganz oben steht, und sei es auch nur mit zwei, drei Cent weniger, lockt die meisten Kaufinteressenten an und hat somit die Chance auf mehr Umsatz. Die Internet World Messe zeigt Webshops die wichtigsten Faktoren, die richtige Preisstrategie zu finden.

Das Sortiment spiele eine wichtige Rolle im Pricing. Wenn ein Händler hochwertige Ware oder nur Markenware anbietet, will er nicht als Discounter wahrgenommen werden, sondern setzt auf ein Premium-Image. Wichtig sei, dass Sortiment und Image sorgfältig aufeinander abgestimmt sind, sonst würde der Händler schnell unglaubwürdig wirken.

Ein weiterer wichtiger Faktor sei die (Preis)Wahrnehmung durch den Kunden. Diese Wahrnehmung soll sich durch das Shop-Design, die benutzten Farben, Schriften und Symbole sowie durch die Verwendung bestimmter Begriffe massiv beeinflussen lassen.

Ein Händler solle weiters für jede Produktgruppe alle relevanten Preislagen abdecken. Diese lassen sich durch Beobachtung des Surf- und Kaufverhaltens der eigenen Kunden, der Preisgestaltung der Wettbewerber, empirische Kundenbefragungen oder auch durch Erfahrung, beispielsweise der Einkäufer oder Produktgruppenverantwortlichen im eigenen Unternehmen, ermitteln.

Ein weiterer Baustein sei die richtige Bepreisung ausgewählter Artikel innerhalb des Sortiments. Schlüsselprodukte, auch Frequenzbringer oder Hot Items genannt, seien Artikel, die eine hohe Relevanz für den Kunden haben und zuerst im Warenkorb landen. Sie gilt es, attraktiv im Wettbewerbsumfeld zu bepreisen, sprich, als Schnäppchen zu positionieren. Hauptprodukte sind die dauerhaften Umsatzbringer. Hier dürfen die Preise moderat sein, da die Produkte standardmäßig gekauft werden.

Eventuell kann es sinnvoll sein, eine Mehrmarkenstrategie zu entwickeln, um verschiedene Preissegmente abzudecken. Dies könne unter Umständen auch durch Eigenmarken geschehen. Sie haben den Vorteil, dass die Produkte nicht so leicht vergleichbar sind und die Kunden ein Gespür für die Wertigkeit und den richtigen Preis für ein Produkt entwickeln.

Auch die Aktualität sei zu beachten. Der Lebenszyklus des Artikels und saisonale Faktoren bestimmen schließlich, wann ein Artikel in den Abverkauf geht. Dabei stellt sich die Frage, welchen Preis der Kunde zu zahlen bereit ist, und wie es um den Warenbestand bestellt ist. Dazu kann das Kauf- und Surfverhalten der eigenen Kunden mit den Beständen abgeglichen und somit der beste Preis ermittelt werden. Das bedeutet aber nicht, dass der Preis tatsächlich alle 24 Stunden neu festgesetzt werden kann. Denn Verbraucher reagieren auf allzu häufige Preisanpassungen höchst sensibel.

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