Criteo Mobile Commerce Report: Weltweit kauft jeder Dritte über mobile Endgeräte
Das Performance Marketing Unternehmen Criteo präsentiert im aktuellen „Q1 2015 State of Mobile Commerce“ Report Einblicke in das mobile Kaufverhalten für das erste Quartal 2015. Die Studie zeigt, dass bereits mehr als ein Drittel aller E-Commerce-Transaktionen weltweit über mobile Endgeräte getätigt werden. Vor allem Smartphones ersetzen immer mehr das Tablet und spielen eine immer wichtigere Rolle.
„Mobile Commerce wächst unaufhaltsam“, sagt Jonathan Wolf, Chief Product Officer bei Criteo. „Allein in den vergangenen drei Monaten konnten wir in den USA einen Anstieg von mehr als zehn Prozent bei mobilen Transaktionen verzeichnen. Mittlerweile wird der Großteil dieser Vorgänge über das Smartphone abgewickelt – durch größere Bildschirme und bessere mobile Seiten wird dieser Trend noch weiter zunehmen. Das starke Wachstum mobiler Transaktionen über das vergangene Quartal hinweg zeigt, dass das Bestellen via Smartphone für Kunden immer vertrauter wird“, so Wolf. „Diesem Wachstum sind faktisch keine Grenzen gesetzt. In Märkten wie Japan und Südkorea werden bereits heute mehr als die Hälfte aller Online-Transaktionen mobil abgewickelt.“
Für den Report wertete Criteo Daten von weltweiten Einzeltransaktionen in Höhe von mehr als 160 Milliarden US-Dollar aus. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse:
Der Mobil-Anteil von Transaktionen im E-Commerce belauft sich laut Studie weltweit auf 34 Prozent, bis Ende 2015 wird sogar ein Anteil von 40 Prozent erwartet. Im ersten Quartal 2015 konnten Japan und Südkorea zum ersten Mal einen mobilen Anteil von mehr als 50 Prozent aufweisen. Die beiden Länder liegen dabei beim M-Commerce deutlich vor Industrienationen wie den USA, die auf einen Wert von 29 Prozent kommen.
Händler der Sparte Mode und Luxusgüter hatten im ersten Quartal dieses Jahres den größten Anteil mobiler Transaktionen im U.S.-amerikanischen Onlinehandel, wie man an der unteren Grafik erkennen kann.
Ebenfalls erkennbar am Markt in den USA: Die meisten Online-Einkäufe auf mobilen Devices werden mit 53 Prozent von Smartphones getätigt, 47 Prozent der Einkäufe kommen von Tablets. In Japan liegt der Anteil bei Smartphones sogar bei 90 Prozent. Zum Vergleich: In Großbritannien (56 Prozent) und Deutschland (55 Prozent) liegen Tablets bei den mobilen Transaktionen vorne. Smartphones werden laut „Q1 2015 State of Mobile Commerce“ Report als Wachstumstreiber im Mobile Commerce gesehen: Im vergangenen Quartal konnten Käufe über Smartphones eine größere Steigerung als Tablets erzielen.
Während in den USA auf dem Smartphone fast genauso viele Produkte wie am Desktop betrachtet werden, werden deutlich weniger Produkte in den Warenkorb gelegt beziehungsweise erworben. Die Studie zieht dadurch den Schluss, dass Käufe am Smartphone leichter und komfortabler werden müssen. Die untere Grafik veranschaulicht die eben beschriebenen Ergebnisse.
Während das Smartphone geringere Konversionsraten als das Desktop aufweist, sind die Bestellwerte auf beiden Geräten laut Studie fast ident. Vor allem im Beauty-Sektor und bei Großhändlern können Smartphones sehr nahe an die Desktop-Werte aufschließen, da diese Produkte durch ihre niedrigen Kosten für den Kauf am Smartphone geeignet sind und eine hohe Rate an Wiederholungskäufen aufweisen.
Der „Q1 2015 State of Mobile Commerce“ Report zeigt weitere globale Trends im Mobile Commerce. Die vollständige Studie „Q1 2015 State of Mobile Commerce“ ist unter diesem Link einsehbar.







