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48 Prozent der Österreicher nutzen Mobile Banking

Gepostet in Mobil, Payment1 Jahr alt • Geschrieben von Manuel StengerKeine Kommentare

In Europa nutzen 53 Prozent der Bürger Mobile Banking, in den USA sind es sogar 63 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die ING International Survey, in deren Rahmen die ING-DiBa Direktbank Austria regelmäßig Menschen in 15 Ländern, darunter 1.000 in Österreich, befragt.

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Grafik: ING-DiBa Direktbank Austria

Mit 48 Prozent an Mobile Banking Usern liegt Österreich im europäischen Mittelfeld. Weitere 14 Prozent der Österreicher haben vor, im nächsten Jahr Mobile Banking zu nutzen. Spitzenreiter in Europa ist die Türkei: Hier nutzen 65 Prozent Mobile Banking, ganze 20 Prozent planen, im nächsten Jahr ihre Bankgeschäfte auch auf dem Mobilgerät abzuwickeln. Für die Studienserie keine Überraschung, gilt doch die Türkei bei derartigen Befragungen als „Future Hotspot“.

 

 

In Tirol „verweigern“ die meisten Mobile Banking

Auch wenn fast jeder Zweite in Österreich Mobile Banking nutzt: Mit einem Anteil von 39 Prozent ist die Zahl der Mobile-Banking-Verweigerer in Österreich relativ hoch. In Tirol verweigert mehr als jeder Zweite (52 Prozent) die Nutzung einer entsprechenden App. Die geringste Ablehnung erfährt Mobile Banking in Oberösterreich mit 35 Prozent. Der Hauptgrund ist mangelndes Vertrauen in die Sicherheit (59 Prozent) gefolgt von einem von den Kunden nicht gesehenen Mehrwert der mobilen Applikation (25 Prozent). Für neun Prozent der Befragten scheint es schlichtweg einfach zu kompliziert zu sein.

Kanäle verschwimmen zusehends

Von den insgesamt 48 Prozent an Nutzern in Österreich verwendet praktisch jeder Zweite Online Banking von zu Hause. „Heute betreiben wir All-over-Banking auf Smartphone, Tablet und PC, immer und überall. Die klassischen Abgrenzungen zwischen den Kanälen verschwinden zusehends. Wir sehen dies als vielversprechende Entwicklung, die Banking definitiv noch einfacher macht. Gleichzeitig stellen wir fest, dass sich noch immer viele Menschen in den traditionellen Kanälen wohler fühlen oder noch skeptisch sind. Sie dürfen wir nicht aus den Augen verlieren“, kommentiert Roel Huisman, CEO der ING-DiBa Direktbank Austria die Ergebnisse.

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