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PayPal Studie: Online-Händler aus Österreich mischen weltweit mit

Gepostet in Studien2 Wochen alt • Geschrieben von Manuel StengerKeine Kommentare

Eine von PayPal in Auftrag gegebene Studie hat den grenzüberschreitenden Handel in 22 Ländern untersucht, darunter auch Österreich. Eines der Ergebnisse: 32 Prozent der ausländischen Konsumenten in österreichischen Webshops kommen aus China. Diese liegen damit auf Platz zwei hinter den Deutschen (40 Prozent).

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Mit 77 Prozent und damit am häufigsten, kaufen österreichische Online-Konsumenten in deutschen Webshops. (Quelle: PayPal)

Die meisten ausländischen Konsumenten in österreichischen Webshops kommen mit 40 Prozent noch immer aus Deutschland. Mit 32 Prozent liegen Kunden aus China auf Platz zwei, russische Online-Shopper machen mit fünf Prozent die drittgrößte Anzahl an grenzüberschreitenden Käufern in österreichischen Shops aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine von PayPal beauftragte und vom Marktforschungsunternehmen Ipsos durchgeführte Studie. Befragt wurden rund 17.519 Verbraucher in 22 Ländern, um ihr grenzüberschreitendes Einkaufsverhalten online zu untersuchen.

Bekleidung, Schuhe und Accessoires am häufigsten gekauft

74 Prozent der österreichischen Onliner haben in den letzten zwölf Monaten eingekauft, davon 82 Prozent auch in ausländischen Webshops. Am häufigsten kaufen österreichische Online-Konsumenten dabei in deutschen Webshops (77 Prozent), gefolgt von Großbritannien (13 Prozent), den Niederlanden (6 Prozent), der Schweiz (5 Prozent), Frankreich (4 Prozent), Italien (4 Prozent) und Spanien (2 Prozent). Außerhalb Europas sind die USA mit 13 Prozent das beliebteste Online-Shopping Land. Die am häufigsten gekauften Produkte in ausländischen Webshops sind Bekleidung, Schuhe und Accessoires mit 36 Prozent. Einige Waren werden jedoch noch immer am liebsten im Geschäft gekauft. 62 Prozent der Käufer von Kosmetik- und Schönheitsprodukten, 43 Prozent der Käufer von Artikeln für Kinder und Kleinkinder und 55 Prozent der Käufer von Werkzeugen, Gartengeräten und Do-It-Yourself-Produkten erwägen den Kauf ausschließlich vor Ort im Geschäft.

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Die am häufigsten gekauften Produkte österreichischer Online-Shopper sind mit 36 Prozent Bekleidung, Schuhe und Accessoires. (Quelle: PayPal)

Kunden wollen online sparen

Ebenfalls wurden in der Studie die Beweggründe der österreichischen Konsumenten untersucht, im Netz einzukaufen. Mit 41 Prozent ist Komfort der Hauptbewegrund, gefolgt von der Möglichkeit, Geld zu sparen (38 Prozent). Das Sparpotenzial ist vor allem für regelmäßige Online-Käufer in ausländischen Webshops der Hauptgrund für Shopping im Netz: 43 Prozent jener Kunden, die mehr als zehn Prozent der Online-Käufe grenzüberschreitend tätigen, geben dies als Grund an.

Sorge um zu hohe Lieferkosten

Bestimmte Faktoren fördern beziehungsweise hemmen den Online-Handel. Gratisversand mindert die Bedenken bei 52 Prozent der befragten Online-Käufer, im Netz in ausländischen Webshops Waren zu erwerben. Gleich viel Prozent gaben als positiven Faktor die Verfügbarkeit von lokal schwer auffindbaren Produkten an. Für 48 Prozent ist ein sicherer Bezahlweg ein Beweggrund für grenzüberschreitenden Handel im Netz. Jedoch gibt es noch immer viele Menschen, die dem Einkauf online mit Skepsis begegnen: Häufigster Grund dafür ist bei 59 Prozent der grenzüberschreitenden Online-Shopper die Sorge um hohe Lieferkosten. Dahinter folgt die Gefahr umfangreicher Rücksendegebühren sowie die Erwartung von mangelhaftem Kundenservice (je 45 Prozent).

Als beliebteste Bezahlmethode wird laut Studie PayPal genannt: 52 Prozent der Befragten nutzen den Service des Bezahldienstleisters für Einkäufe in ausländischen Online-Shops. Als Grund dafür nannten 65 Prozent die Sicherheit des Zahlungsverkehrs, 69 Prozent Käuferschutz und 56 Prozent den Komfort. „Der grenzüberschreitende Handel ist von hoher Bedeutung für den E-Commerce. Österreich ist nicht nur Heimat vieler aktiver Online-Shopper, sondern auch attraktiver Standort für international operierende Händler. Die Studie zeigt, dass die Absatzpotenziale im Ausland groß und auf allen Kontinenten zu finden sind. PayPal hilft Händlern, auch Betreibern kleiner und mittelgroßer Shops, dabei, Barrieren im grenzüberschreitenden Handel durch einfachen und sicheren Service zu überwinden“, sagt Armin Schmid, General Manager PayPal Österreich.

Black Friday Sale: PayPal offizieller Partner

Am 27. November 2014 findet wieder der Black Friday Sale statt, bei dem österreichische Kunden die Möglichkeit haben, für 24 Stunden von angesagten Marken und Unternehmen verbilligt einzukaufen – www.etailment.at hat bereits über das bevorstehende Ereignis berichtet. PayPal wird das Event dieses Jahr als offizieller Partner begleiten. Erstmalig wird es 2014 spezielle Hot Deals auf der Startseite geben – exklusiv für PayPal Kunden. Konrad Kreid, Internetunternehmer und Initiator des Black Friday Sale, dazu: „Onlineshops, die PayPal als Standardbezahloption anbieten, haben die Chance, mit ausgewählten Angeboten direkt auf der Startseite vertreten zu sein. Bei rund drei Millionen erwarteten Besuchern innerhalb von 24 Stunden profitieren sie so mit minimalem Aufwand von maximaler Sichtbarkeit.“

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