Social-Commerce-Analyse: Österreichische Online-Shopper kurbeln zur Mittagszeit den Umsatz an
Untersucht wurde das Konsumentenverhalten der Plattformen von Pepper.com in elf Ländern. Österreich kaufen vor allem am Montag, die umsatzstärkste Zeit erweist sich dabei zu Mittag.
Eine Grafik der Social-Commerce-Gruppe Pepper.com zeigt das Online-Einkaufsverhalten in elf Ländern, darunter auch Österreich. Die Studie zeigt das Konsumentenverhalten im ersten Halbjahr. Im Mittelpunkt standen Plattformen wie etwa preisjaeger.at in Österreich. Die Portale wurden von Pepper.com hinsichtlich einer Reihe von Faktoren analysiert.
Auf den Plattformen von Pepper.com profitieren am meisten Händler von Unterhaltungselektronik (23,13 Prozent der vermittelten Käufe) und Mode (13,72 Prozent). Dahinter liegen Möbel und Deko-Artikel mit 11,18 Prozent, auf dem vierten Rang Computerspiele, Filme und Musik mit 6,5 Prozent. In Österreich ist die Reihung etwas anders: 36,17 Prozent entfallen auf Elektronikprodukte, dahinter folgen die Kategorien Musik und Filme (20,06 Prozent), Diverses (16,71 Prozent), Möbel (13,53 Prozent) und erst auf Rang 5 rangiert Mode (10,86 Prozent).
Mittagszeit bringt in Österreich den größten Umsatz für Händler
Gekauft wird von den meisten Konsumenten dienstags. In sieben der elf analysierten Märkte entfallen durchschnittlich 15,59 Prozent aller von Pepper.com vermittelten Käufe auf diesen Tag. Weltweit der schwächste Tag ist hingegen der Sonntag. Konsumenten nutzen auch eher das Wochenende, um Kaufentscheidungen zu treffen und shoppen dann zu Beginn der Woche. In Österreich wird am häufigsten am Montag gekauft, auf diesen Tag entfallen 16,1 Prozent der von Pepper.com vermittelten Käufe. In Österreich ist die Zeit zwischen 12 und 13 Uhr die umsatzstärkste Zeit für Händler mit einem Anteil von 6,02 Prozent, gefolgt von 13 bis 14 Uhr (5,93 Prozent).
Jeder Zweite greift über Mobile zu
Starke Zahlen auf den Social-Commerce-Portalen von Pepper.com zeigen sich vor allem bei der Nutzung von Smartphone oder Tablet. Laut den Zahlen der Studie werden die Portale vor allem in Brasilien (65,59 Prozent), den Niederlanden (62,98 Prozent), Großbritannien (61,43 Prozent), Süd-Korea (60,6 Prozent) und Mexiko (58,18 Prozent) zur Mehrheit über Mobile besucht. In Österreich ist der Wert mit 49,19 Prozent weitaus geringer, den niedrigsten Wert weist Frankrich mit 42,11 Prozent auf. Diese Zahlen sagen aber noch nichts über die Conversionrate oder den Anteil des Umsatzes über mobile Devices aus.
Grafik: Pepper.com



