vibrio Branchenanalyse Automotive: Potenziale bei der Social Media-Strategie werden nicht genutzt
Die PR-Agentur vibrio hat eine Analyse der zehn umsatzstärksten Zulieferer der Automobilbranche vorgenommen und kommt zu dem Ergebnis, dass nur selten eine klare Social Media-Strategie eingesetzt wird. In diesem Bereich werden die Potenziale bezüglich Markenbildung und Mitarbeiterrekrutierung nicht völlig ausgeschöpft.
Die Zulieferer in der Automobilindustrie verfolgen nur selten eine klare Social-Media-Strategie und schöpfen deshalb die Potenziale der sozialen Medien nicht aus, die sie für den Markenaufbau und das Mitarbeitermarketing brauchen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der zehn umsatzstärksten Zulieferer der Automobilbranche (Continental, Bosch, Denso, Magna, Bridgestone/Firestone, Hyundai Mobis, Johnson Controls, Michelin, Aisin, Faurecia) von der PR-Agentur vibrio. Die Zahl der Automobilhersteller hat sich in den letzten Jahren verringert. Ebenso ändern sich die Verhältnisse in der Branche, neue Wettbewerber für Hersteller und Lieferanten kommen aus fremden Branchen wie der IT und anderen Technologiezweigen. Ehemals unbekannte Lieferanten werden im Zeitalter der E-Mobilität für die Zulieferer plötzlich zum relevanten Endkunden. Hersteller wie Tesla und womöglich Google treten völlig neu im Markt der Automobilhersteller auf.
Mangelhafte Strategie bei Suchmaschinenoptimierung
Die Untersuchung kommt zu mehreren Ergebnissen. Zwar sind die Webauftritte schön gemacht, doch die Sichtbarkeit der Seiten ist für den deutschen Markt und speziell für jene, die nach Themen und Technologien der Hersteller suchen, gering. Die schwache Sichtbarkeit liegt zum Teil an mangelhaften Strategien zur Suchmaschinenoptimierung, zum Teil auch an einem schüchternen Auftritt in den sozialen Medien. Facebook nutzen fast alle führenden Automobilzulieferer, verzichten meistens jedoch auf deutschsprachige Auftritte. Bei Twitter ist der selbe Trend zu beobachten, Google+ spielt in Deutschland in der Branche überhaupt keine Rolle. YouTube gibt es in der Branche reichlich und auch die Akzeptanz ist gut. Jedoch konnten die Firmen keine Community aufbauen und häufig fehlt die Einbettung der zum großen Teil professionell aufbereiteten Videos in die eigenen Webseiten, ein Newsfeed oder besser noch ein Blog, in dem man dieses Material wunderbar bespielen könnte. Ebenso ist LinkedIn in Deutschland als relevantes professionelles Netzwerk noch immer nicht angekommen.
Nur selten klare Strategie
Über die führenden Unternehmen unter den Automobilzulieferern kann man zusammenfassend sagen, dass diese nur selten eine klare Social Media-Strategie nutzen und deshalb die Potenziale der sozialen Medien für den wichtiger werdenden Markenaufbau und die schwieriger werdende Mitarbeiterrekrutierung nicht vollständig ausschöpfen. Auch die Vernetzung der Social Media-Kanäle funktioniert nur selten. Prinzipiell wir Social Media in den USA intensiver genutzt.

