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ECC-Studie: Die Bedeutung der Zahlung auf Rechnung nimmt ab

Gepostet in Payment, Studien1 Monat alt • Geschrieben von Manuel StengerKeine Kommentare

Eine neue Studie des ECC Köln hat sich mit der Bedeutung der einzelnen Zahlungsmittel beschäftigt und soll Händlern eine Grundlage zur Entscheidung für die strategische Gestaltung und Abstimmung des eigenen Payment-Mix bieten.

Screenshot ECC-Payment-Studie Vol. 20

Screenshot ECC-Payment-Studie Vol. 20

Unter anderem wurde gefragt, welche Zahlungsverfahren von Onlineshops angeboten und welche von den Konsumenten gewünscht werden. Außerdem wurden die länderspezifischen Unterschiede zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgearbeitet.

PayPal und Kreditkarte gewinnen an Bedeutung

Die grundlegenden Ergebnisse der Studie zeigen, dass etwa der Payment-Mix deutscher Onlinehändler durchschnittlich 5,3 Zahlungsverfahren beinhaltet. Die häufigsten angebotenen Verfahren sind Vorkasse, PayPal, Rechnung, Kreditkarte und Sofort Überweisung. Darüber hinaus verliert die Rechnungszahlung laut der Studie an Bedeutung, Zahlarten wie PayPal oder auch die Kreditkarte können an Bedeutung zulegen. Diese Entwicklung wird dadurch begünstigt, dass User laut den Ergebnissen der Studie vor allem auf Zahlungsverfahren setzen, die schnell und international einsetzbar sind sowie auf mobilen Endgeräten nutzbar sind. Vier von zehn Konsumenten bezahlen online per Rechnung, bei der letzten Erhebung waren es noch die Hälfte. PayPal wird von rund 31 Prozent genutzt und kann somit um 2,5 Prozentpunkte hinzugewinnen.

36 Prozent der Händler finden biometrische Identifikation interessant

Beim Thema paydirekt sind die Konsumenten zweigeteilt: Während die eine Hälfte den Vorstoß der Banken und Sparkassen begrüßt, ist die andere Hälfte eher skeptisch. Der Großteil der Händler kann sich dabei vorstellen, paydirekt im eigenen Onlineshop anzubieten. Neue Entwicklungen wie die Identifikation über biometrische Verfahren sind für 36 Prozent der Händler interessant. Weiters können sich zwei Drittel der Händler vorstellen, einen Payment Service Provider oder eine vorgefertigte Checkout-Lösung zu nutzen.

Über die Studie

Für die ECC-Payment-Studie Vol. 20 wurden im Dezember 2015 1.877 Konsumenten befragt, davon 833 aus Deutschland, 500 aus Österreich und 494 aus der Schweiz. Darüber hinaus wurde von November 2015 bis Januar 2016 eine Umfrage unter 394 deutschen Onlinehändlern durchgeführt.

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