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Rakuten Österreich weist einen Bilanzverlust von fünf Millionen Euro auf

Gepostet in News3 Monate alt • Geschrieben von Manuel StengerKeine Kommentare

Nachdem wir im Mai 2016 über den Abgang des Marktplatzes aus Österreich berichtet haben, werden nun konkrete Zahlen bekannt. So musste Rakuten seit dem Start in Österreich 2013 einen Bilanzverlust von fünf Millionen Euro hinnehmen.

Das Logo von Rakuten. (Bildquelle: Rakuten.de)

Das Logo von Rakuten. (Bildquelle: Rakuten.de)

Bereits vor zwei Monaten hat www.etailment.at seine Leser über den Rückzug von Rakuten aus dem österreichischen Markt mit Ende August 2016 informiert. Gegenüber www.etailment.at erklärte Dieter Kindl, Geschäftsführer Rakuten Österreich, man wolle sich in Europa auf die Marktplätze in Frankreich und Deutschland fokussieren. Für Händler und Kunden aus Österreich werden die Services auf dem deutschen Marktplatz weiter angeboten. Händler in Österreich, so Kindl, generieren bereits 85 Prozent ihres Umsatzes auf der deutschen Seite.

In der Online-Ausgabe des „Wirtschaftsblatt“ werden nun konkrete Zahlen genannt. Demnach hat das Unternehmen hierzulande seit seinem Start 2013 einen Verlust von 5,3 Millionen Euro angesammelt, allein im Geschäftsjahr 2015 musste man einen Jahresverlust von 1,6 Millionen Euro hinnehmen. Rakuten war in Österreich mit hohen Ambitionen gestartet. Im November 2014 äußerte Kindl gegenüber www.etailment.at: „In Österreich gibt es eine starke KMU-Struktur – der Ansatz von Rakuten liegt ursprünglich hier. Unser Konzept bietet eine Chance gegen Internetgiganten wie Amazon.“

Dieter Kindl, Geschäftsführer Rakuten Österreich. (Foto: Yield Public Relations)

Dieter Kindl, Geschäftsführer Rakuten Österreich. (Foto: Yield Public Relations)

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