Servus Tourismuspartner: So nutzen Hotels Bewertungen richtig
Alexander Fritsch und Holger Sigmund sind Seminarleiter bei Servus Tourismuspartner. Die beiden geben fünf Tipps, wie Betriebe Hotelbewertungen zum eigenen Vorteil nutzen können.
Nach eigenen Angaben haben bereits 4.000 Teilnehmer die Seminare der Servus Tourismuspartner genutzt, um die Chancen von Online-Feedback optimal zu nutzen. Neue Seminartermine für 2015 sind bereits buchbar. Alexander Fritsch und Holger Sigmund sind Seminarleiter und Autoren des Buches “Hotelbewertungen richtig nutzen”. Vorab geben die beiden Tipps, wie Hotelbetriebe Online-Bewertungen richtig interpretieren und zum eigenen Vorteil nutzen können.
Informationen auf Portalen vervollständigen
TripAdvisor, HolidayCheck, Google & Co: Mehr als 200 Portale bieten eine Fülle an kostenlosen Möglichkeiten, um ein Hotel online darzustellen. Neben dem Upload des aktuellen Fotomaterials sowie der textlichen Beschreibung ist es möglich, Statistiken zur Performance der “Online Reputation” zu erhalten. Viele Portale sind zudem mit neuen Geschäftsmodellen gestartet, um Hotels noch mehr Marketingunterstützung zu bieten.
Auch auf negative Bewertungen reagieren
80 Prozent der User sagen, dass ein Hotelier-Kommentar “beruhigt”. Somit sollten Hotels auch auf negative Hotelbewertungen reagieren. Dieses Verhalten deutet auf gästeorientierte Betriebe hin und erhöht laut Studien sogar das Buchungspotenzial. Jedoch kommt es hier auch auf das “Wie” an.
Gute Hotels motivieren Gäste zu Bewertungen
Die Anzahl der Bewertungen hat Auswirkungen auf das Ranking in den großen Online-Portalen. Deshalb motivieren gute Hotels aktiv ihre Gäste dazu, den eigenen Betrieb zu bewerten, zum Beispiel mit persönlicher Ansprache, per E-Mail oder weiteren innovativen Ideen.
Mit Bewertungen das eigene Preispotenzial prüfen
Laut wissenschaftliche Studien können Hotels mit einem besseren Bewertungsdurchschnitt höhere Preise verlangen und dies bei unverändertem Buchungsvolumen. Deshalb sollten Hotels die Preise ihrer Mitbewerber im Verhältnis zu deren Hotelbewertungen analysieren. So kann festgestellt werden, ob ein Spielraum für höhere Raten besteht.
Know-how bei Mitarbeitern aufbauen
Hotels können mit Mitarbeitern punkten, die auf unzufriedene Gäste mit perfektem Beschwerdemanagement vor Ort reagieren. Die Bewertungsprofis empfehlen: “Egal ob in den Alpen oder im Indischen Ozean – die Herausforderungen durch Online-Bewertungen sind für alle Hotels gleich. In unseren Seminaren lernen Teilnehmer, die Chancen zu nutzen.” Ein Überblick über kommende Intensiv-Seminare ist unter www.tourismuspartner.cc einsehbar.




