nach oben

Studie: Fast jeder dritte deutsche Online-Händler von Abmahnungen betroffen

Gepostet in News, Studien1 Woche alt • Geschrieben von Andreas CavarKeine Kommentare

Der Händlerbund hat in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass fast jeder dritte deutsche Online-Händler im Jahr 2014 von Abmahnungen betroffen war. Der häufigste Abmahngrund: die Verletzung des Wettbewerbsrechts.

Bildschirmfoto 2015-03-10 um 11.47.07 AM

Im Rahmen der Erhebung wurden 503 Online-Händler in der Bundesrepublik befragt.

Fast jeder dritte deutsche Online-Händler war im Jahr 2014 von Abmahnungen betroffen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Händlerbunds, für die 503 Online-Händler in der Bundesrepublik befragt wurden. Abmahnungen werden von vielen Online-Händlern gefürchtet, schließlich können sie laut den Verantwortlichen des Händlerbunds besonders für kleinere Händler existenzbedrohend werden. 29 Prozent erhielten 2014 mindestens eine Abmahnung. Jeder fünfte Online-Händler wurde sogar häufiger abgemahnt. 

An erster Stelle der häufigsten Abmahngründe: die Verletzung des Wettbewerbsrechts. Bei elf Prozent der befragten Online-Händler war die Verletzung des Marken- sowie des Urheberrechts der Abmahngrund. 35 Prozent unterzeichneten eine Unterlassungserklärung, in fast jedem dritten Fall (29 Prozent) wurde die geforderte Summe bezahlt. In neun Prozent der Fälle kam es zu einer Gerichtsverhandlung. Knapp jede zweite Abmahnung kostetet die Online-Händler bis zu 500 Euro. Jeder sechste Online-Händler zahlte sogar mehr als 2000 Euro pro Abmahnung. Andreas Arlt, Bundesvorsitzender des Händlerbundes, hierzu: „Unsere Studie zeigt, wie wichtig Rechtssicherheit und Sensibilität hierfür im Online-Handel ist. Rechtssicherheit schützt nicht nur vor Abmahnungen, sondern schafft auch Vertrauen gegenüber den Verbrauchern – ein rechtssicherer Shop ist zugleich ein vertrauenswürdiger Shop”.

Die komplette Studie finden Sie hier.

TAGS: ,

Antwort hinterlassen