Ve Interactive: Diese Fehler sollte man beim Retargeting vermeiden
E-Commerce kämpft mit dem Umstand, dass ein Großteil der User den Einkauf vorzeitig abbricht. Mit Retargeting versuchen viele Unternehmen, den Kunden zurückzugewinnen. Oftmals nerven Unternehmen aber mit einer Vielzahl an Werbebannern, anstatt den Kunden unaufdringlich anzusprechen. Wie Produkte beim Retargeting richtig beworben werden, verrät Ve Interactive, Anbieter einer Fullservice-Plattform mit On- und Offsite-Lösungen zur Conversion-Optimierung.
Screenshot: www.veinteractive.com
„Retargeting wird oftmals nur mit nervigen Werbebannern assoziiert. Dabei kann eine strategisch aufgesetzte und sinnvoll ausgespielte Retargeting-Kampagne Kaufabbrecher tatsächlich effektiv ansprechen und zum Webshop zurückführen. Wie so häufig, ist auch hier das richtige Timing entscheidend. Mit Know-how und Expertise eingesetzt, kann Retargeting Webshopbetreibern zu deutlich steigenden Conversion-Rates verhelfen“, erklärt Oliver Graf, Geschäftsführer der Ve Interactive.
Zu häufige Ansprache
User, die in zu hohem Ausmaß mit Werbung bombardiert werden, sind eher genervt als dazu geneigt, das beworbene Produkt auch wirklich zu kaufen. Durch durchdachtes Frequency Capping, also das Festlegen der Häufigkeit, in der Banner ausgespielt werden, werden Kunden richtig angesprochen. Dabei gilt die Regel: Nicht häufiger als fünfmal täglich über drei Tage Banner ausspielen – die Häufigkeit kann je nach Branche und Produkt variieren.
Retargeting-Dauer festlegen
Kunden wollen nicht endlos mit dem gleichen Angebot umworben werden. Daher gilt auch beim Retargeting, den Konsumenten in einer bestimmten Dauer anzusprechen und ein Enddatum der Maßnahme festzulegen– meist sind drei Tage ausreichend.
Dynamische Anzeige
Wird dem Kunden immer nur ein Produkt angezeigt, ist dieser schnell gelangweilt. Mittels dynamischer Anzeigen bietet sich für Unternehmen die Möglichkeit, dem Kunden ein weitaus breiteres Produktspektrum aufzuzeigen und zwar basierend auf seinen bereits angesehenen Produkten. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, erneut das Interesse des Kunden zu wecken.
Die richtigen Produkte anzeigen
Mit Produkten, die schon einmal im Warenkorb lagen, hat sich der Kunde bereits beschäftigt. Hier besteht eine größere Wahrscheinlichkeit, dass er oder sie sich nochmals mit dem Produkt beschäftigt und über den Kauf nachdenken wird. Ebenso können Artikel aus Kategorien angezeigt werden, die der User bereits auf der Website angeschaut hat, auch Werbung ähnlicher Produkte ist attraktiv.
Retargeting-Kampagnen messbar machen
Schwierig für Webshopbetreiber ist häufig die Messbarkeit von Retargeting-Kampagnen oder vielmehr von ihren Erfolgen. Grundlegend kann man zwischen zwei Modellen unterscheiden, nach denen sich Kampagnenerfolge messen lassen: Cost per Click (CPC) und Cost per Sale (CPS). Wichtig zu beachten ist jedoch, dass, je nach Branche, ein Klick nicht automatisch mit Erfolg gleichzusetzen ist. Ein User, der erfolgreich zum Webshop zurückkehrt, muss dort nicht unbedingt kaufen. Und darauf kommt es am Ende doch meist an: Auf den Kauf beziehungsweise die Conversion. Shopbetreiber sollten sich also den beiden Geschäftsmodellen CPC und CPS bewusst sein und ihre Budgetplanungen dahingehend anpassen.



