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BVDW veröffentlicht Leitfaden für mobil optimierte Seiten

Gepostet in Studien3 Tagen alt • Geschrieben von Manuel StengerKeine Kommentare

Bei der steigenden Anzahl von Käufen über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets verlangen die Onlineshops von Unternehmen nach mobil optimierten Seiten, die sich den entsprechenden Geräten anpassen. Technische als auch optische Anforderungen sind also im Steigen begriffen. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat die Top-50-Online-Händler in Deutschland untersucht und einen Leitfaden erstellt, der zeigen soll, nach welche Lösungen der Markt vordergründig verlangt.

Mobil-Strategie nach Anforderungen des Onlineshops

Die technologische Entscheidung für eine mobile Anwendung lässt drei Möglichkeiten offen. Eine für mobile Geräte optimierte Website, eine native, für eine mobile Plattform entwickelte App und eine hybride App, die eine Verbindung aus Web-Elementen mit einer nativen App oder mehreren nativen App-Plattformen darstellt. Dabei sieht der Leitfaden eine für die mobile Nutzung optimierte Webseite als „Pflicht“. Die verschiedenen Möglichkeiten von Webtechnologien (statisches, liquides, adaptives und Responsive Webdesign) werden im Leitfaden präsentiert und die Vor- und Nachteile der einzelnen Technologien gegenübergestellt. Beim Responsive Webdesign etwa sieht der Leitfaden neben dem Vorteil des ganzheitlichen Ansatzes oder einfachen Verwaltung auch Nachteile im hohen Aufwand bei der technischen Umsetzung und während der Design-Phase.

„No-Line-Welt“ verbindet alle Kanäle

Responsive Design bringt jedoch laut Leitfaden des BVDW auf lange Sicht den Vorteil deutlicher Einsparungsmöglichkeiten in der technischen Wartung und der redaktionellen Pflege der Anwendungen. In Zukunft wird der Kunde in einer „No-Line-Welt“ interagieren, in der alle Kontaktpunkte miteinander vernetzt sind. Das mobile Device dient dabei als Bindeglied zwischen Online- und Offline-Kanälen. Der Leitfaden erklärt daher die speziellen Anwendungsgebiete der einzelnen Geräte und welche Rolle diese innerhalb der Customer Journey einnehmen. Nicht jede mobile Seite muss zwangsläufig alle Funktionalitäten einer nativen Website erfüllen, sondern muss sich in die Customer Journey des Kunden einfügen. Abschließend wird geraten: „Bei der Entscheidung, ob eine mobile Anwendung nativ oder hybrid sein soll oder ein responsiver Design-Ansatz gewählt wird, lohnt eine holistische Betrachtung der Kanal- und Endgeräte, übergreifend zu den Nutzungsszenarien, und zudem natürlich eine langfristige Investitionsplanung. Doch eines ist unabhängig davon bereits sicher: Wer mit dem Trend gehen möchte, wählt Responsive-Design.“

Der gesamte Leitfaden steht unter diesem Link zum Download bereit.

ÜbersichtWebdesign_800

In der Grafik wird die Dartstellung der einzelnen Webdesigns veranschaulicht. (Quelle: © 2014 Thinkstock/solid-istanbul)

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