IBM Studien: Weniger, dafür durchschlagskräftigere Cyberattacken in den USA
2014 waren Groß- und Einzelhandel das Top-Ziel von Cyberkriminellen in den USA. Zwar hat die Zahl der Angriffe abgenommen, diese wurden aber professioneller und somit auch effektiver durchgeführt. Dies geht aus zwei IBM-Untersuchungen hervor.
Rund um die beiden Shopping-Tage Black Friday Sale und den Cyber Monday (www.etailment.at berichtete) wurde ein Anstieg von Cyberangriffen in den USA befürchtet. Entgegen der Erwartungen fanden die Attacken in geringerem Ausmaß statt, jedoch waren diese auch professioneller und effektiver. Die Angriffe haben in den USA seit 2012 zwar um die Hälfte abgenommen, die Anzahl der Opfer pro Angriff ist aber deutlich angestiegen. Durch neue Techniken können immer größere Mengen von vertraulichen Daten gestohlen werden. So wurden 2014 61 Millionen Kundenprofile gehackt. Groß- und Einzelhandel waren 2014 das Top-Ziel von Cyberkriminellen. Vor allem erfolgten die Angriffe über den unautorisierten Zugang von sogenannten Secure Shell (SSH) Brute Force Attacken.
Diese Zahlen gehen aus den beiden IBM Untersuchungen „2014 Retail Research and Intelligence Report“ und dem „Holiday Trends: Black Friday/Cyber Monday Research and Intelligence Report“ hervor. Beide Reports basieren auf Analysen des Managed Security Services Team von IBM, die täglich weltweit über 20 Milliarden Sicherheitszwischenfälle registrieren. „Die Bedrohung durch Cyberkriminalität bleibt die größte Herausforderung für den Handel”, sagt Kris Lovejoy, General Manager, IBM Security Services. „Es ist daher zwingend erforderlich, dass die Sicherheitsverantwortlichen ihren wachsenden Einfluss nutzen, um mit gut geschultem Personal, ausgereiften Sicherheitskonzepten und -lösungen auf diese wachsenden Bedrohungen reagieren zu können.“
Die beiden Studien sind auch online zum Nachlesen verfügbar:
-2014 Retail Research and Intelligence Report
-Holiday Trends: Black Friday/Cyber Monday Research and Intelligence Report




