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M-Commerce: Diese Länder sind Europas mobile Spitzenreiter

Gepostet in Studien9 Monate alt • Geschrieben von RedaktionKeine Kommentare

Großbritannien, Frankreich und Spanien sind Europas Spitzenreiter im Mobile Commerce. Das ergab eine Untersuchung des Online-Preisvergleichsportals idealo zum mobilen Potenzial europäischer Onlineshops. Webshops aus Deutschland, Italien und Polen hingegen hinken noch deutlich hinterher. 

300 europäische Webshops wurden auf eine mobil-optimierte Ansicht für Smartphone oder Tablet sowie auf eine iOS- oder Android-App hin untersucht. Demnach besitzen bereits zwei Drittel der deutschen Onlineshops bereits ein mobiles Angebot – meist sowohl eine mobil-optimierte Webseite als auch eine eigene Shopping App im Gesamtpaket. „Deutsche Onlineshops fahren also zweigleisig und sprechen eine möglichst breite Masse aus mobilen Surfern und App Usern an“, so die Studienautoren.

Spitzenreiter Großbritannien

Das breiteste mobile Angebot steht Verbrauchern aber in Großbritannien zur Verfügung. Überragende 86 Prozent der untersuchten Shops präsentieren sich mit einer für alle Browser optimiert dargestellten Webseite oder bieten eine Shopping App an. Dem mobilen Handel kommt somit in Großbritannien in besonders hoher Stellenwert zu: 40 Prozent des gesamteuropäischen mobilen Umsatzes gehen auf die Briten zurück.

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Responsive steckt noch in den Kinderschuhen

Während mobile Websites langsam aber sicher zum Standard aller Webshops avancieren, steckt Responsive Design europaweit noch in den Kinderschuhen, ergab die idealo-Untersuchung. Das sei aber – zumindest kurzfristig – kein Malheur, so die Studienautoren: „Für den Verbraucher spielt es am Ende keine große Rolle, ob ein Webshop responsive oder mobil optimiert ist, solange Bedienbarkeit und Nutzererlebnis stimmen.“ Im Ländervergleich findet man die meisten Onlineshops in Spanien, wo etwa jeder fünfte Händler ein sich anpassendes Design einsetzt.

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Kaufkräftige iOS-Nutzer leicht im Vorteil

Von den deutschen Shops stellt immerhin die Hälfte eine App zur Verfügung. Damit liegen sie knapp hinter den französischen (56 Prozent) und britischen (52 Prozent) und noch vor den spanischen Anbietern (40 Prozent). Italien (25 Prozent) und Polen (10 Prozent) belegen wiederum die letzten Plätze. In Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Spanien sind Apple-User dabei leicht im Vorteil. Ihnen stehen mehr Shopping Apps zur Verfügung als Nutzern von Android-Geräten. Einen möglichen Grund sehen die Studienautoren darin, dass Apple-Nutzer einkaufsfreudiger sind als ihre Android-Kollegen. Die meisten der Händler bieten ihre Shopping Apps aber für beide Zielgruppen an.

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