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Treat Index von MasterCard: Männer gönnen sich mehr als Frauen

Gepostet in Payment, Studien2 Monate alt • Geschrieben von Manuel StengerKeine Kommentare

„Treats”, also kleine Alltagsfreuden, haben im vergangenen Jahr in Europa an Beliebtheit zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt der Treat-Index von MasterCard, der das Stimmungsbild rund um die kleinen Freuden einfängt. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass Männer zwar mehr für diese Treats ausgeben, aber auch gleichzeitig weniger Freude daran haben.

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Screenshot: www.priceless.com/MasterCard

MasterCard hat den jährlichen Treat Index veröffentlicht, der das Stimmungsbild rund um die kleinen Freuden („Treats”) einfängt. Den Ergebnissen der Untersuchung nach ist die Beliebtheit dieser Treats seit Jänner 2014 von 33 auf 42 Prozent gewachsen. Vor allem die Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind bei der Höhe der Beträge für jene Treats signifikant. Für diese Form der Selbstbelohnung investieren Männer mehr als Frauen: 18 Prozent der Männer geben mehr als 100 Euro für Treats aus, dagegen nur acht Prozent der Frauen.

Größte Freude an Treats in der Türkei

Als Motive für die Ausgaben führen 51 Prozent der Frauen an, mit diesen Treats ihre Stimmung aufhellen zu wollen, hingegen trifft dies bei 33 Prozent der Männer zu. Dieses Studienergebnis wird so gedeutet, dass Männer zwar tendenziell mehr dafür ausgeben, aber weniger Freude aus diesen kleinen Alltagsfreuden ziehen. Die meiste Freude aus Treats erleben Frauen aus der Türkei (67 Prozent), wo zugleich auch die größte Freude aus Treats unter Männern zu finden ist (51 Prozent). Männer neigen mit 24 Prozent ebenfalls stärker zu aufwändigen Treats wie Reisen, Unterhaltung und Technologie als Frauen (13 Prozent). Frauen tendieren hier eher zu kostengünstigeren Treats wie Kosmetikprodukte, Magazine und Süßigkeiten.

Frauen haben öfter Gewissensbisse

58 Prozent gaben im Zuge der Studie an, sich wegen dieser kleinen Alltagsfreuden keine Gewissensbisse zu machen. Jedoch neigen Frauen eher dazu, diesbezüglich Schuldgefühle zu verspüren. Besondere Bedenken haben 26 Prozent der Frauen in Schweden gegenüber nur 16 Prozent bei schwedischen Männern. Zugleich liegt hier der Anteil der “Big Spender” für Treats (mehr als 100 Euro) mit 19 Prozent gleich vier Mal so hoch wie unter Frauen (5 Prozent).

Alltagsfreuden hellen Winter auf

Javier Perez, President MasterCard Europe, zu den Ergebnissen: „Der MasterCard Treat Index zeigt, dass solche kleine Alltagsfreuden unabhängig vom Wert speziell den Winter aufhellen. Es ist ermutigend, dass bei aller wirtschaftlichen Unsicherheit die Menschen in Europa gelegentlich in ihr eigene Lebensfreude investieren. Der Bezahlvorgang steht hier ganz im Hintergrund, und darum ist es wichtig, die kleinen Freuden sicher und ohne Angst vor Betrug zu bezahlen. Wir von MasterCard verstehen, dass die Menschen in Europa hart für ihr Geld arbeiten und darum arbeiten wir hart dafür, es zu schützen.”

Durchgeführt wurde die Untersuchung von Toluna in 17 verschiedenen Ländern, darunter auch Österreich. Weitere Länder sind Belgien Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Polen, Ruma?nien, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechische Republik, Türkei und Ungarn. Zwischen dem 1. und 15. Oktober 2014 wurden 15.129 Konsumenten befragt.

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