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GfK Studie zeigt Potenzial bei der Smartwatch-Nutzung auf

Gepostet in Studien2 Jahre alt • Geschrieben von Manuel StengerEin Kommentar

Eine Studie des Marktforschungsinstitutes GfK hat sich mit den Nutzungsmöglichkeiten von Smartwatches in der Zukunft beschäftigt. Befragt wurden Personen in Deutschland, Großbritannien, den USA, Südkorea und China. 35 Prozent der Befragten gaben an, sich ein Bezahlen mit Smartwatch in Zukunft vorstellen zu können.

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Quelle: GfK

In einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes GfK wurden die unterschiedlichen Nutzungspotenziale von Smartwatches in Deutschland, Großbritannien, China, Südkorea und den USA ausgewertet. Demnach haben Smartwatches bei den Nutzern das Potenzial, als Fahrkarte oder Sicherheitsschlüssel für Computer und Onlinekonten zu dienen. Derzeit sind die wichtigsten Anwendungen der Smartwatch die Erfassung von Sportaktivitäten, Navigation, Telefonate sowie die Verwendung von Apps. Speziell an der Übertragung von Daten im Gesundheitswesen besteht für die Mehrheit der Befragten Interesse. In einer internationalen Studie befragte GfK jeweils 1.000 Smartphone-Besitzer pro Land, ob Interesse an speziellen Funktionen einer Smartwatch bestehen. Die Studienteilnehmer sollten bei ihren Antworten voraussetzen, dass die Datenspeicherung und Datenübertragung sicher sei.

Bezahlen an der Kassa

Konnte sich das Bezahlen mit Smartphone mittels Near Field Communication an der Kassa in der breiten Masse noch nicht durchsetzen, besteht für Smartwatches möglicherweise eine höhere Chance für einen leichten und komfortablen Zahlungsablauf. Interesse besteht hier im Durchschnitt der Länder bei 35 Prozent. Großes Potenzial besteht vor allem in China, wo sich 54 Prozent der Befragten ein Zahlen mit Smartwatches vorstellen kann, in den USA sind es noch immer 40 Prozent. Südkorea (28 Prozent), Grossbritannien (27 Prozent) und Deutschland (20 Prozent) liegen dahinter.

Potenzial im Bereich Gesundheitsdaten

Fast die Hälfte der Befragten in den fünf Ländern gab an, ihre persönlichen Gesundheitsdaten in Krankenhäusern und bei Ärzten mittels Smartwatch zur Verfügung zu stellen. Jedoch haben die Ergebnisse länderspezfifisch eine starke Schwankungsbreite. Sind in China 69 Prozent der Befragten interessiert, sind es in den USA immerhin noch 50 und Südkorea 43 Prozent. Jedoch sind in Großbritannien nur mehr ein Drittel und in Deutschland ein Viertel der befragten Personen an dieser Möglichkeit interessiert. Männer sind gegenüber Frauen aufgeschlossener in diesem Bereich. Umso älter die befragten Personen waren, umso interessierter waren diese an der Möglichkeit, Smartwatches für Gesundheitsdaten zu verwenden.

Smartwatch hat Potenzial als Fahrkarte und zur Identifizierung

63 Prozent der befragten Chinesen, 54 Prozent der Koreaner und 41 Prozent der US-Amerikaner würden die Smartwatch als Fahrkarte einsetzen. In Großbritannien (32 Prozent) und Deutschland (31) sind diese Werte deutlich niedriger. Insgesamt gaben 45 Prozent der Befragten an, die Smartwatch zur Identifizierung am Computer zu nutzen. Dabei steigt das Interesse mit zunehmenden Alter: Die Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen liegt bei 42 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen bei 46 Prozent, bei Verbrauchern ab 50 Jahren sind es 48 Prozent. Im Ländervergleich zeigen sich Chinesen (68 Prozent) und Amerikaner (49 Prozent) am interessiertesten, gefolgt von Südkoreanern (37 Prozent) und Briten (33 Prozent). Deutschland ist Schlusslicht: Hier würde nur jeder Vierte eine Smartwatch zur sicheren Identifikation am Computer einsetzen.

Smartwatch als Ausweis

38 Prozent der Befragten in den fünf Ländern könnten sich durchaus vorstellen, eine Smartwatch als Ausweis zu benutzen. Der Top-Wert findet sich in China mit 57 Prozent, gefolgt von der USA mit 41 Prozent. In Südkorea ist jeder Dritte an einer Smartwatch als Ausweis interessiert, in Großbritannien noch immer 28 Prozent und in Deutschland jeder Fünfte.

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