nach oben

Studie: Digital Commerce boomt auch in Österreich

Gepostet in Studien5 Monate alt • Geschrieben von Manuel StengerKeine Kommentare

IAB Austria hat in Kooperation mit dem BVDW und IAB Switzerland eine Studie zu den digitalen Nutzungstrends 2014 in der DACH-Region veröffentlicht. Ziel soll sein, die Entwicklung und Trends in diesem Bereich zu zeigen. Dabei wurde auf eine Gesamtbetrachtung des DACH-Raums sowie Ländervergleiche geachtet. www.etailment.at hat die für E-Commerce relevanten Punkte für Sie zusammengefasst.

IABStudie_700

Screenshot: DACH Studie 2014 – Digitale Nutzungstrends in Deutschland, Österreich und Schweiz

Laut Untersuchung haben im letzten Monat 40 Millionen Onliner in der DACH-Region am Laptop oder Desktop-Gerät und 13 Millionen mit Smartphone und Tablet gekauft. Dabei kauft die Mehrheit der Befragten im DACH-Raum über Laptop/Desktop online ein: So haben in Österreich im letzten Monat 63 Prozent und im letzten halben Jahr 76 Prozent über das Standgerät online gekauft. Mit Werten von 71 und 81 Prozent liegt Deutschland vor Österreich, die Schweiz 57 und 67 Prozent dahinter.

KäufeDesktop_700

Bei der Anzahl der Käufen via Laptop und Desktop liegt Österreich zwischen Deutschland und der Schweiz. (Screenshot: DACH Studie 2014 – Digitale Nutzungstrends in Deutschland, Österreich und Schweiz)

Bei den Online-Käufen in den letzten sechs Monaten über Smartphone und Tablet haben es alle Länder im DACH-Raum über die 20 Prozent-Marke geschafft. Die Schweiz liegt in dieser Kategorie vorne: 29 Prozent der Schweizer haben im letzten halben Jahr über diese Devices gekauft, 25 Prozent im letzten Monat. In Deutschland haben 25 Prozent im letzten halben Jahr über das Smartphone oder Tablet online gekauft – 21 Prozent im letzten Monat. Österreich liegt mit Werten von 23 und 21 Prozent dahinter.

Von der Summe der Ausgaben beim Online-Shopping haben 36 Prozent der Befragten in Österreich in den letzten sechs Monaten über 500 Euro ausgegeben, zehn Prozent sogar im letzten Monat. In Deutschland liegen die Zahlen bei 33 Prozent in den letzten sechs Monaten und neun Prozent im letzten Monat. Führend ist die Schweiz: 39 Prozent der Befragten haben im letzten halben Jahr im Wert von mindestens 500 Euro eingekauft, sogar zwölf Prozent der Befragten über diesen Betrag im letzten Monat.

Mobile Payment

Laut Studie ist Mobile Payment als Zahlungsmethode zwar vielen schon bekannt, die Verbreitung im DACH-Raum aber noch ausbaufähig: Insgesamt kennen 28 Millionen Onliner in der DACH-Region Mobile Payment Verfahren. 28 Prozent der Österreich kennen Bezahl-Apps und 26 Prozent ist das Bezahlen mit Near Field Communication (NFC) geläufig. Jedoch haben bei der Untersuchung 61 Prozent der befragten Österreicher angegeben, keines von beiden zu kennen. NFC ist in Österreich mit 26 Prozent von den drei Ländern am meisten bekannt: In Deutschland liegt der Wert hier bei 21 Prozent, in der Schweiz gar nur bei 18 Prozent. Die Bekanntheit von Bezahlen mit einer Bezahl-App liegt in Österreich bei 28 Prozent und ist in Deutschland (30 Prozent) und der Schweiz (27 Prozent) etwa gleich hoch.

MobilePayment_700

Beim Bekanntheitsgrad der NFC-Technologie liegt Österreich mit 26 Prozent vor Deutschland und der Schweiz. (Screenshot: DACH Studie 2014 – Digitale Nutzungstrends in Deutschland, Österreich und Schweiz)

Die Zahlen zur Nutzung in allen drei Ländern: Sieben Prozent haben in Österreich bisher mit Bezahl-App gekauft, in Deutschland sind es acht Prozent und in der Schweiz 9 Prozent. In der Schweiz ist die potenzielle Nutzung mit 26 Prozent am höchsten, dahinter kommt Deutschland mit 18 Prozent und Österreich mit 16 Prozent. Bei der potenziellen Nutzung der  NFC-Technologie liegt die Schweiz vorn: 22 Prozent der Schweizer könnten sich vorstellen, diese Bezahlmethode einmal anzuwenden, Deutschland (17 Prozent) und Österreich (16 Prozent) liegen dahinter. Auch hier gibt es für die tatsächliche Nutzung noch Potenzial nach oben: In Deutschland gaben drei Prozent an, schon einmal Near Field Communication genutzt zu haben, in Österreich und der Schweiz sind es jeweils vier Prozent.

TAGS: , , ,

Antwort hinterlassen