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MasterCard ermittelte die besten Apps für Online-Shopping in Europa

Gepostet in Studien4 Wochen alt • Geschrieben von Manuel StengerKeine Kommentare

Der „Mobile Top App Index“ von MasterCard zeigt die besten Apps für mobiles Shoppen. Dabei wurden Apps in 36 Ländern Europas untersucht. Im Zuge der Erstellung des Index wurden mehr als 1.000 Apps in 19 verschiedenen Produkt-Kategorien evaluiert sowie die Veränderungen im Verkaufsverhalten und in der Konsument-Händler-Interaktion untersucht.

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Screenshot: Studie Mobile Top App Index by MasterCard

Mit dem „Mobile Top App Index“ präsentiert MasterCard heute einen neuen Europäischen Index der besten Apps für mobiles Shoppen. Dabei werden nicht nur besten Apps aus 36 Ländern Europas gezeigt, sondern auch die verschiedenen Zugänge, mit denen Menschen ihren mobilen Einkauf erleben. Im Zuge der Erstellung des Index wurden mehr als 1.000 Apps in 19 verschiedenen Produkt-Kategorien evaluiert sowie die Veränderungen im Verkaufsverhalten und in der Konsument-Händler-Interaktion untersucht.

Die meisten Top-Apps aus Großbritannien und Deutschland

Die meisten Top-Apps kommen aus zwei großen Märkten: Fünf kommen aus Großbritannien, vier aus Deutschland. Zwei Apps werden von der Türkei beigesteuert, die anderen Apps verteilen sich auf weitere Länder. Im Schnitt fanden die Studienautoren 30 Apps pro Land, wobei Großbritannien und Deutschland mit jeweils mehr als 70 Apps deutlich herausragen. Der mobile Handel und die App-Entwickler konzentrieren sich aktuell auf sieben Produktkategorien, in welchen alleine 65 Prozent aller Apps angesiedelt sind: Essenslieferungen, Taxi, Tickets für öffentliche Verkehrsmittel, Druckwerke, Unterkünfte, Parktickets sowie Unterhaltungs-Events.

Carsten Sorensen ist Associate Professor für Digitale Innovation an der London School of Economics and Political Science und leitete das Forschungsprojekt. Er sieht klare Trends: „Immer mehr Retailer wissen, dass sie auch auf mobilen Geräten präsent sein müssen. Manche der untersuchten Apps punkten mit Einfachheit, geben zugleich aber genug Information, sodass aus dem Einkauf ein Shopping-Erlebnis wird.“

Karten häufigste Bezahlmethode

Was die Bezahlmethoden betrifft, sind Karten mit Abstand am häufigsten präsent. 52 Prozent aller Shopping Apps bieten diese Bezahlart. Nachnahme wird bei 36 Prozent aller Apps angeboten. Online wallets sind am Vormarsch und können bereits bei 24 Prozent aller Apps genutzt werden. Bei den ausgewählten Top-Apps sind Karten bei 89 Prozent und Online wallets bei 39 Prozent als Option präsent – also deutlich stärker als in der Gesamtmenge.

In den vergangenen Jahren ist der Shopping-Einstieg beziehungsweise Kauf über Social Media-Seiten („social sign-in“, bei dem persönliche Daten nicht mehr eingegeben werden müssen) deutlich angestiegen. Daher überrascht es, dass nur 7,5 Prozent der mehr als 1.000 untersuchten Apps dieses social sign-in anbieten. Unter den Top-Apps sind es immerhin etwas mehr als 20 Prozent, die als eine Alternative diesen Zugang anbieten.

Die Top-Apps 2015 sind laut MasterCard:

  • Argos – UK (Multi-retailers)
  • BlaBlaCar – France (Personal Services
  • BiTaksi – Turkey (Taxi)
  • Booking.com Hotel Reservations Worldwide & Hotel Deals – Netherlands (Accommodation)
  • Conrad – Germany (Electronics and Multimedia)
  • Chocogreets – Switzerland (Gifts and Surprises)
  • easyJet – UK (Flight Tickets)
  • Lieferheld – Germany (Meal Delivery)
  • Mothercare – UK (Various)
  • oBilet – Turkey (Transport)
  • pamediakopes.gr – Greece (Holidays)
  • Parko – Israel (Parking)
  • Nexto Reader – Poland (Publishing)
  • Spotlime – Italy (Entertainment Tickets)
  • Sixt Rent a Car – Germany (Cars and Motorcycles)
  • The Body Shop – UK (Cosmetics)
  • Tesco – UK (Groceries)
  • Zalando – Germany (Clothing and Fashion)

Genauere Informationen zum Index erhalten Sie hier: Mobile Top App Index.

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